gps sender

GPS Sender

Ursprünglich waren GPS Sender lediglich beim Militär im Einsatz. Dort dienten 
sie der Positionsbestimmung und der Navigation in Flugzeugen und dem 
Aufspüren von Waffensystemen. Von Nutzen ist dabei, das die GPS Sender 
Signale zwar empfangen, aber selbst keine abgeben. Feinde erhalten keine 
Informationen über die Navigation und den Standort. Mittlerweile liegt der 
Hauptnutzen im zivilen Bereich, wie in der Seefahrt, Luftfahrt, für 
Navigationssysteme im Auto und im öffentlichen Personennahverkehr. Für eine 
Überwachung mit GPS sind ein passiver GPS Empfänger und ein aktiver GPS 
Sender
 notwendig, der die Daten übermittelt. Die Polizei überwacht damit 
bestimmte Fahrzeuge, wobei der Einsatz von GPS-Systemen nicht gegen das 
Grundgesetz verstößt und daher für die Strafverfolgung legitimiert ist. 
Überwachungssysteme mit einem GPS Sender finden außerhalb der Polizei bei 
Sicherheitsfirmen, Geltransportern, Autovermietern oder Transportunternehmen 
Verwendung. Sie können jederzeit ihre Fahrzeuge orten und im Falle eines 
Diebstahls schneller eingreifen. Da der Sender relativ klein ist, lässt er sich 
unbemerkt am Auto anbringen. Mögliche Stellen sind das Handschuhfach, der 
Rückspiegel oder die Stoßstange. Die Überwachung im privaten Bereich nutzen 
zum Beispiel Eltern für die Ortung ihrer Kinder oder Autofahrer, die ihr Fahrzeug 
über die herkömmliche Alarmanlage hinaus mit einem weiteren Sicherheitsschutz 
ausstatten wollen. Die Ortung mit dem GPS Sender verläuft dabei jeweils über 
das Handy. Nach dem Anwählen erhalten Nutzer eine SMS mit den Hinweisen, wo 
sich die Person oder das Auto aufhält. Bei Kindern ist der Sender beispielsweise 
durch das Tragen einer bestimmten Armbanduhr realisierbar. Eltern können bis 
auf wenige Meter genau den Standort ihrer Kinder nachvollziehen.